Wie wird aus einer plausibel klingenden KI-Ausgabe ein belastbar geprüftes Arbeitsergebnis?
Der Workshop baut eine risikobasierte Prüfroutine auf. Teilnehmende lernen, Aussagen zu zerlegen, Quellen und Aktualität zu prüfen, fehlenden Kontext zu erkennen und die Prüftiefe an die spätere Verwendung anzupassen.
Aussagen, Zahlen, Quellen und Schlussfolgerungen getrennt prüfen
Aktualität, Vollständigkeit und fehlenden Kontext bewerten
Bias, ungeeignete Sprache und unbeabsichtigte Wirkung erkennen
Prüfung, Freigabe und Dokumentation an der Verwendung ausrichten
Lernziele
Was Teilnehmende anschließend können sollen
1
Typische Fehlerbilder erkennen
Halluzinationen, Scheingenauigkeit, Verzerrungen, veraltete Angaben und erfundene Quellen identifizieren.
2
Prüftiefe risikobasiert wählen
Interne Notiz, Kundenkommunikation und entscheidungsrelevante Vorlage unterschiedlich streng prüfen.
3
Freigabeverantwortung klären
Festlegen, wer fachlich prüft, was dokumentiert wird und wann eine Ausgabe nicht verwendet werden darf.
Anwendung
Praxisaufgabe und Ergebnisartefakte
Praxisaufgabe
KI-Ausgabe fachlich freigeben oder zurückweisen: Eine Ausgabe mit eingebauten Fehlern anhand klarer Kriterien prüfen, korrigieren und über ihre weitere Verwendung entscheiden.
Ergebnisartefakte
Risikobasierter Ergebnischeck
Prüfkriterien für typische Ausgabearten
Freigabe- und Eskalationslogik für kritische Ergebnisse
Durchführung
Mögliche Formate
1
Themenworkshop
Das Thema an realen Fällen bearbeiten und ein konkretes Arbeitsergebnis entwickeln.
Dauer: halber oder ganzer Tag · Gruppengröße: typisch 6–16 Personen